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Format Research

Mapping und Formate

Man kann so viel falsch machen und das, obwohl man eigentlich alles richtig machen will! Doch wie finden wir das richtige Format?

   

Häufig ist die musikalische Marktlücke gar nicht so offensichtlich und dennoch vorhanden. Denn der Hörer unterscheidet (ohne die Begriffe zu verwenden) sehr wohl zwischen Soft-Rock und Pop-Rock. Und häufig sind es genau diese feinen Nuancen in einem ansonsten ähnlichen Mix, die ein Format genauer und passender auf die Zielgruppe zuschneidet.

   

Das richtige musikalische Format zu finden, kann nicht losgelöst von Hörerbedürfnissen hinsichtlich Information und Unterhaltung versucht werden. Lifestyle-Cluster mit ähnlichen Präferenzen müssen sowohl musikalisch als auch inhaltlich angesprochen werden, damit ein Radiosender "funktioniert". Genau das leistet Mapping. Da, abgesehen von reinen News-/Talk-Formaten, die musikalischen Vorlieben der Hörer bei der Senderwahl die wichtigste Rolle spielen, bildet das Musikformat die Basis für die Marktpositionierung.

   

Welche Marktlücke gibt es und was wollen diese Hörer wirklich? Wo kann ein Sender Alternative sein? Attacke auf den Marktführer oder zufriedene Nummer 2? Wie viele Infos? Welche Nachrichten? Ein Vollprogramm oder bewusst bestimmte Programmteile nicht anbieten, um "spitz" in den Markt zugehen? All diese Fragen beantwortet Mapping. Und so steht eine Basis bestehend aus den Programminhalten und vor allem dem Musikformat.

    

Über Mapping erhalten unsere Kunden also eine klare inhaltliche und musikalische Strategie. Die Umsetzung verlangt jedoch in allen Bereichen noch weiteres Detailwissen. Für die Musik bedeutet dies, dass das Musikformat zwar die klare Richtung vorgibt, welche Musik-STILE in welchem Verhältnis zueinander gemischt werden - welche Musik-TITEL im Einzelnen jedoch welchen Musikstil befüllen, das wiederum wird in anschließenden Musiktests (EMT, AMT, Call-outs) herausgefunden.