‘Mein’ Sender war und ist
aber musikalisch viel

breiter aufgestellt.

Da gab und gibt es alpenländische Volksmusik, ja, aber auch viel Schlager, Instrumentalmusik, Chansons, Evergreens, leichte Klassik und als Farbtupfer Highlights des traditionellen Country und Jazz’.

“Was, du arbeitest beim Hudigäggeler-Sender?” Ja, die Frage kommt noch. Aber seltener. Warum? Weil die SRF Musikwelle ihre Nische längst verlassen hat. Weil sie auch ohne den Standard-Vektor UKW einen Marktanteil von 7,3% erreicht (2017, deutschsprachige Schweiz) und damit das dritt-erfolgreichste Radioprogramm der Schweiz ist. Während andere Programme schon froh sind, wenn sie keine Marktanteile verlieren, legt die SRF Musikwelle seit Jahren kontinuierlich zu.

Das hat, so unbescheiden wie naheliegend, auch mit uns Machern zu tun. Auch wir können uns den Bedürfnissen der Hörer zwar nur annähern, aber ich glaube, dass wir etwas besonders richtig machen: Wir wollen unser Publikum nicht ändern, wir lassen und lieben es so, wie es ist. Eine Selbstverständlichkeit? Ja, eigentlich schon. Und doch: Wie oft beobachte ich, dass Macher ihre eigene Wertung zu sehr einbringen.

SRF Musikwelle - Christian Klemm
– Moderationsleiter SRF Musikwelle Christian Klemm mit Sängerin Beatrice Egli

Nehmen wir unser
Herzstück, die Musik:

Auch wir kennen qualitative Standards. Aber grundsätzlich spielen wir, was gefällt. Das kann bedeuten, dass wir die volkstümliche Version eines Musiktitels der musikalisch höherwertigen vorziehen. Ein Schlager darf auch mal seicht sein. Und, vor allem bei einem traditionellen Publikum ein ganz wichtiger Punkt: Wir wollen unser Publikum nicht ‘weiterbringen’ oder gar erziehen. Natürlich sind wir im Rahmen unseres Musikprofils auch an Neuheiten dran. Aber wir pflegen ebenso die gewohnten und doch immer wieder gern gehörten Hits von früher. Zusammen mit einer persönlichen, empathischen Moderation und einem redaktionellen Fokus, der bewusst nahe am Leben der Hörer ist (Gesundheit, Garten, Regionales, Brauchtum usw.), schafft das ein Gefühl der Geborgenheit, der Heimat. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, wünschen sich viele Menschen Vertrautes und Verlässliches. Das Herz dieser Menschen haben wir erobert. Für sie sind wir da.

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